Berlin-Marathon 2014 – und ich war dabei!

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Berlin-Marathon 2014 – und ich war dabei!

Es gibt Dinge, die man einmal im Leben getan haben sollte. Mein großer Traum war es zum Beispiel schon seit langem, an einem Marathon teilzunehmen. Und der ging jetzt in Erfüllung, als ich beim Lauf-Blogger Achim Achilles  einen Startplatz gewonnen hatte, und zwar gleich für DAS Lauf-Event in Deutschland überhaupt, den ‚Berlin-Marathon 2014 am 28. September. Ich bin einer von  40.000 Teilnehmern auf der vollen Distanz von 42,2 Kilometern, und über eine Million Zuschauer an der Strecke über die Straßen der Hauptstadt werden uns anfeuern – wow!

Berlin-Marathon 2014: Ich mache mich startklar

Sonntag morgen: 6:00 h aufstehen, 7:19 h in die S-Bahn, 8:00 h Eintritt in den Startbereich. 40.000 Läufer ziehen sich auf der Wiese vor dem Reichstag um und geben ihre Beutel ab. Alles gut organisiert – nur wie immer: viel zu wenig Dixis…

Dirk beim Berlin Marathon 2014

8:30 h betrete ich Startblock H, gewandet in gelbes Plastik, das bei 8° C und Sonnenschein noch warm hält. 8:45 h starten die schnellen Blöcke A bis F (Zielzeit bis 3:30 h). 8:55 Start für Block G (Zielzeit bis 4:00 h) und um 9:11 dürfen die wir, die Langsamen und Erstteilnehmer auch endlich los laufen.

Bis Kilometer 25 wie auf Flügeln – dann wird es schwer

Die Nervosität verfliegt auf dem ersten Kilometer – nur nicht zu schnell laufen. Kilometer 5: erster Trinkpunkt mit Wasser und Tee und die ersten Dixis für die Läufer – wieder mit Warteschlange. Kilometer 9: der erste Erfrischungspunkt. Super freundliche Helfer – ausreichende Versorgung mit Bananen und Äpfeln – gut organisiert. So geht es an allen Trink- und Erfrischungspunkten weiter.

Das Publikum an der Strecke ist fantastisch – immer wieder Beifall, Trommeln, Glocken, Anfeuerungen. Total motivierend. In Kreuzberg ist es besonderes heftig.
Bis zum Halbmarathonpunkt bei 21,1 km fühle ich mich wie auf Flügeln und liege mit 2:00 in meiner geplanten Zeit. Ab Kilometer 25 wird es immer schwerer, den Schnitt von 5:40 min/km zu halten, und ich muss vom Gas gehen. Bei Kilometer 28 lege ich die erste Gehpause ein und beginne die Kilometer zu zählen, die noch vor mir liegen.

Teilnehmer beim Berlin Marathon 2014

Die letzten Kilometer – jetzt heißt es durchhalten!

Die letzten 10 Kilometer zehren an den Kräften. Die Gehpausen werden länger, und die Distanz zum Ziel wird kleiner. Auf dem letzten Abschnitt „Unter den Linden“ sind so viele Zuschauer an der Strecke, die einen anfeuern: Ich muss einfach laufen, obwohl ich nicht mehr kann. Mit festen Blick aufs Brandenburger Tor trabe ich den letzten Kilometer – dann durch und noch 300 Meter zum Ziel. Nach 4:17 h habe ich es geschafft: Mein erster Marathon ist gelaufen!!! Ein unbeschreibliches Gefühl. Glücklich und erschöpft erhalte ich meine Medaille.

Neue Herausforderungen warten schon

Geschafft. Ich glaube, es bleibt bei diesem einen Marathon … Obwohl: Die nächste Herausforderung wartet schon auf mich – denn im  April 2015 möchte ich zu gern beim Marathon-Tag in Hannover den Halbmarathon laufen, natürlich im grünen AhlersHeinel-Laufshirt. Wer macht mit?

 

Über den Autor

Dirk Große
Dirk Große
Seit 1992 leiste ich in einer der kreativsten Agenturen Norddeutschlands meinen Beitrag zum Marketing von unsichtbaren Gasen und weißen Pulvern – meist überaus erfolgreich. Wenn ich mal nicht an meinem Schreibtisch sitze, laufe ich durch die Eilenriede oder um den Maschsee, jubele bei Heimspielen von Hannover 96 in der Nordkurve oder besuche Konzerte von Metal-Bands.

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