Fahrradreparatur leicht gemacht: Mein Holland-Rad – ein Unikat!

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Fahrradreparatur leicht gemacht: Mein Holland-Rad – ein Unikat!

Jeder Radfahrer kennt die Probleme: quietschende Bremsen, defekte Schaltung, rostige Kette. Gerade solche Kleinigkeiten treiben mich in den Wahnsinn. Um mir hohe Werkstattkosten zu sparen, wagte ich mich die Reparatur selbst heran.
Im Herbst letzten Jahres begann ich, mich mit dem Thema Fahrradreparatur anzufreunden.
 Defekte Teile an meinem Fahrrad tauschte ich aus, und auch die Reparatur der Gangschaltung war keine große Sache. Wie habe ich dies gelöst? Ganz einfach: die Macht der ‚YouTube-Videos hat mir richtig geholfen.

Fahrrad_1

Do it yourself: Fahrradreparatur!

2015 startete ich dann mein erstes großes Fahrradprojekt. Mein Plan: Ein altes Holland-Fahrrad komplett in seine Einzelteile zu zerlegen, neu zu lackieren und mit neuen Teilen leicht verändert wieder aufzubauen. Ich wollte ein Unikat schaffen.
Schritt für Schritt baute ich die alten verklebten und verrosteten Teile ab. Manche leisteten großen Widerstand, da half nur der Hammer. Der nackte Rahmen musste zuerst geschliffen werden. Mühselige und nervige Sache – leider, aber da musste ich durch. Denn die alte Lackschichten mussten runter, sonst haftet die Grundierung für den neuen Lack nicht richtig auf der Oberfläche. Nach dem Abschleifen per Hand wurde der Rahmen mit Spiritus entfettet. Für die Grundierung ist es wichtig, dass der Rahmen schmutz- und staubfrei ist.

Das alte Hollandrad wurde komplett demontiert.

Das alte Hollandrad wurde komplett demontiert.

Farbe kommt ins Spiel

Die helle Grundierung habe ich großzügig aufgetragen. Nach dem Durchtrocknen begann  der schwierigste Teil: das gleichmäßige Auftragen des Decklacks. Da ich kein Profi in Sachen Lackierung bin, war ich besonders vorsichtig und wollte Laufnasen und Blitzer vermeiden.

Der geschliffene und entfettete Rahmen wird grundiert.

Der geschliffene und entfettete Rahmen wird grundiert.

Wie das Schicksal es wollte, hat es im ersten Versuch nicht so richtig geklappt. Es ist kein Meister vom Himmel gefallen. Also die Stellen wieder abschleifen und neu anfangen. Auch diese Hürde meisterte ich. Und nachdem der anschließend aufgetragene Klarlack getrocknet war, konnte ich  mit dem Zusammenbau beginnen.
Steuersatz, Lenker, Innenlager, Pedalen, Reifen, Sattel, Fahrradkette und diverse andere kleine Teile fanden nach und ihren richtigen Platz. Als alle Teile mit dem Rahmen verbaut waren, sah es nun auch endlich wieder aus wie ein Fahrrad.
Der schwierigste Teil war also geschafft – nur noch Räder aufpumpen, aufsatteln und ab durch die City cruisen.

Mein Fazit

Anstrengend aber voller Freude kann ich sagen: Das hat wirklich Spaß gemacht! Das nächste Fahrrad ist auch schon in Planung, diesmal wird es ein Singlespeed.

Über den Autor

Liridon Spaqi
Liridon Spaqi
Gestatten? Mein Name ist Don, ich bin 25 Jahre jung – und der Neue bei AhlersHeinel. Als Mediengestalter Digital und Print sind Bilder mein bevorzugter Lebensraum.

1 Kommentar

  1. Marcus sagt:

    Sehr geil! Da weiß ich, an wen ich mich in Zukunft wenden kann 😉

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