Internationales Marketing: Die Welt zu Gast auf meinem Bildschirm

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Internationales Marketing: Die Welt zu Gast auf meinem Bildschirm

Azubi@AhlersHeinel

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Seit etwas über zwei Jahren bin ich jetzt bei AhlersHeinel in der Ausbildung zur Mediengestalterin und hatte bereits viele spannende Projekte auf dem Schreibtisch. Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, dass durch unsere internationalen Kunden einige Projekte in anderen Sprachen sind. Inzwischen reizt mich aber genau das bei meiner Arbeit am meisten, das Projekt zu verstehen, obwohl es nicht die eigene Sprache ist.

Mit welcher Sprache ich am meisten arbeiten muss?

Klare Antwort, Englisch steht auf Platz Eins. Englisch ist weltweit verbreitet –  selbst wenn man mal im Urlaub die Landessprache nicht kann, mit Englisch kommt man meistens immer weiter. Englische Projekte gehören für mich mittlerweile zur Normalität und mein eigenes Englisch hat sich in letzter Zeit weiter verbessert. Meistens sind es Broschüren, Roll-Ups oder Messestände, die ich bearbeite. Aber es kommt auch vor, dass diese Projekte nicht nur in Englisch sind.

Es wird kniffliger…

Weitere Sprachen, denen ich oft begegne sind Chinesisch, Koreanisch und Japanisch. Da wird die ganze Sache schon etwas schwieriger, da ich die Sprachen weder verstehen noch sprechen kann. An dieser Stelle kommen mir die Übersetzungen ins Englische zur Hilfe und ich kann nachvollziehen, um welches Thema es sich zum Beispiel in einer Broschüre handelt. Dennoch bleibt es nicht einfach, vor allem wenn ich daran denke wie viele Zeichen es z.B. im Chinesischen gibt. Vergleichen wir doch mal: Insgesamt gibt es im Chinesischen circa 87.000 Zeichen, für den Alltag werden zwischen 3.000 bis 5.000 Zeichen benötigt. Hier in Deutschland haben wir 26 Grundbuchstaben, mit den Umlauten und ß kommen wir auf 30 Buchstaben. Schon ein gewisser Unterschied, würde ich sagen.

Bei Projekten für andere Länder bleibt es aber nicht nur bei den unterschiedlichen Sprachen, ebenfalls muss ich die verschiedenen Kulturen und anderen Bedeutungen berücksichtigen. Gehen wir von einer Eröffnungsfeier aus, für die ein Bild für die Einladung benötigt wird. Da denkt man sofort an das typische Bild mit der Schere, die ein rotes Band durchschneidet. Hier in Deutschland würde das Bild funktionieren. Angenommen die Eröffnungsfeier ist jetzt in Japan, dort hat das gleiche Bild eine ganz andere Bedeutung: Es steht dafür, dass eine Geschäftsbeziehung beendet wird – nicht ganz das, worum es bei einer Eröffnungsfeier geht. Also habe ich mich für ein Bild mit geöffneten Türen entschieden.

So kommt es, dass jeden Tag die Welt zu Gast auf meinem Schreibtisch ist, zumindest projekttechnisch gesehen. Ich finde das sehr genial und es macht mich stolz zu wissen, dass ein  Messestand, an dessen Gestaltung ich mitgearbeitet habe, zum Beispiel in Taiwan ist.

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Über den Autor

Anja Brueggemann
Anja Brueggemann
Seit August 2013 gehöre ich zum AhlersHeinel-Team. Nicht nur auf beruflicher Ebene interessiere ich mich für Gestaltung und Design – auch privat bin ich der Kunst und Kreativität verfallen. Ich male sehr gern mit Ölfarben, außerdem tanze ich Ballett.

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