Sichere Passwörter generieren: Teil 1

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Sichere Passwörter generieren: Teil 1

In meiner neuen Serie im AhlersHeinel-Blog zeige ich euch, wie ihr ganz einfach sichere Passwörter generieren könnt – zum Beispiel für Datenbanken, FTP-Verbindungen oder um euch auf einer Webseite zu registrieren. Bevor es losgeht, wollen wir uns aber erst mal kurz ansehen, worin sich „gute“ von „schlechten“ Passwörtern unterscheiden. Ein gängige Methode zum Knacken von Passwörtern ist zum Beispiel der sogenannte Wörterbuchangriff, auch als Brute-Force bekannt. Dabei scannen spezielle Programme umfangreiche Wörterbücher und Namenslisten daraufhin durch, ob sie das gesuchte Passwort enthalten. Wie schnell sie damit erfolgreich sind, hängt natürlich von der Leistungsstärke des verwendeten Rechners ab. Aber schon mit einem Anfänger-PC vom Discountmarkt lassen sich Passwörter und Pass-Phrasen vom Typ „BurakistKing“ innerhalb von Sekunden knacken.

Schlechte Idee: Namen und Worte als Passwort nutzen

Egal, obs der eigene Name ist oder der vom Schatzi oder vom Goldfisch: Namen haben beim Passwort-Basteln nichts verloren. Ebensowenig wie Wörter aus dem Deutschen oder irgendeiner beliebigen Fremdsprache. Und an den Namen einfach nur eine Zahlenfolge anhängen, das machts auch nicht besser: „Burak1234“ hätte gute Chancen auf einen Spitzenplatz in der „Schlechteste Passwörter aller Zeiten“-Hitliste.

Gute Idee: Sichere Passwörter generieren mit bedeutungsfreien Zeichenketten

Erheblich schwerer tun sich Knackprogramme mit Passwörtern, die aus bedeutungsfreien Zeichenketten bestehen – weil: Die stehen in keinem Wörterbuch. Es liegt auf der Hand, dass der Zeitaufwand zum Entschlüsseln umso höher ist, je größer die Zahl der möglichen Kombinationen ist. Wer es also dem Passwortknacker besonders schwer machen will, verwendet kleinbuchstaben, GROSSBUCHSTABEN, Ziffern (12244567890) und Sonderzeichen (!“§$%&’+*) in möglichst wilder Mischung und vermeidet es, dasselbe Zeichen in direkter Wiederholung zu verwenden.

Mac OS X: Sichere Passwörter generieren mit dem Terminal

Sichere Passwörter generieren_1

Eine ganz einfache Methode, solche „sinnlosen“ Zeichenfolgen zu erzeugen, bietet das kleine, aber feine Dienstprogramm Terminal, das zum Mac OS gehört. Einfach Terminal öffnen (Programme Dienstprorgamme Terminal) und folgenden Befehl eingeben:

openssl rand -base64 8

Ihr erhaltet eine zufällig erzeugte Zeichenkette mit 10 Elementen, die ihr als Passwort einsetzen könnt. Im Prinzip kann euer so generiertes Passwort beliebig lang sein; das hängt von dem letzten Wert ab, den ihr in die Befehlszeile eingebt.

Sichere Passwörter generieren_2

openssl rand -base64 12

Mit diesem Befehl erzeugt ihr also ein 14-stelliges Passwort. So, das wars auch schon. Im zweiten Teil zeige ich euch, wie ihr mit der obigen Zeile Passwörter sogar noch schneller und komfortabler generieren könnt, Stichwort: Alias und Funktionen anlegen.

Und ‚hier könnt ihr testen, wie sicher die von euch generierten Passwörter sind – viel Spaß dabei!

 

 

 

 

 

 

Über den Autor

Burak Sinikci
Burak Sinikci
Seit 2009 bin ich bei AhlersHeinel als Frontend-Entwickler tätig. In meiner Eigenschaft als Nerd und Geek beschäftige ich mich beruflich wie privat als Entwickler im Schwerpunkt Mobile. Bei AhlersHeinel nennt man mich auch das Burakel.

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