Steelman Hannover – ich war dabei!

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Steelman Hannover – ich war dabei!

Foto: Christopher Busch

Foto: Christopher Busch

Der Gedanke, mal an einem Hindernislauf teilzunehmen, war mir schon öfter gekommen. Doch war es mir nie gelungen, Freunde zum Mitmachen zu bewegen –  und allein macht so etwas ja  eher weniger Spaß.  Die Ausreden dafür waren einfach: die Veranstaltungsorte dafür waren immer zu weit weg oder ich konnte mich nicht genug dafür vorbereiten. Zu den bekanntesten Hindernisläufen in Deutschland gehören wohl der ‚Fischerman’s Friend StrongmanRun und das ‚ToughMudderBeide sind sehr bekannt für ihre schwierigen und außergewöhnlichen Hindernisse. 

Seit November 2014 ist nun auch ein Hindernislauf in Hannover gestartet. Er  nennt sich ‚Steelman, geht über 9 (eine Runde) bzw.  18 Kilometer (zwei Runden) und findet auf der Pferderennbahn Neue Bult in Langenhagen statt. Auf der gesamten Strecke sind über 20 Hindernisse aufgestellt, welche man alleine oder in Teamarbeit überwinden muss/kann. ‚Eine Auflistung der Hindernisse 2015 gibt es hier.

Aber wieso denn sich freiwillig dreckig machen?

Dies ist wohl diejenige Frage, die man am häufigsten gestellt bekommt. Die Antwort ist eigentlich recht simpel und einfach: Man testet nicht nur seine sportlichen Grenzen aus und stellt seinen Ehrgeiz unter Beweis, sondern man nimmt dabei auch noch eine Riesenportion Spaß mit. Die Kombination aus Kraft und Kondition ist hier das A und O, daher mal eine andere Herausforderung. So meldete ich mich also zusammen mit meiner Freundin für den Steelman 2015 an.

Vorbereitung

Zum Thema Vorbereitung nur soviel:  Ich muss ehrlich sein, es gab keine! Ich bin zwar etwas mehr Rad gefahren, dass war es dann aber auch. Nicht ganz so vorteilhaft, wie ich feststellen musste. Zum Ende bekam ich leichte Wadenkrämpfe, und natürlich ging mir etwas die Luft aus. Aber daraus habe ich nun gelernt.

Der Lauf

Obwohl wir November hatten, schien die Sonne und es war angenehm frisch. Also gute Bedingungen für einen Lauf. Die Strecke über 9 Kilometer verlief soweit gut, die Hindernisse waren teilweise schwer und recht anstrengend. Vom Schlammkriechen und Sprossenhangeln über balancieren in drei Meter Höhe, Sandsäcke und Fässer tragen, Strohballen und Holzwände erklimmen bis hin zur Wasserrutsche, mit Wasserbomben beworfen werden und durch eine Spielermauer der Footballmannschaft Hannover Spartans hindurch sprinten war alles dabei.

Die Abstände zwischen den großen Hindernissen waren optimal gewählt. Auf der Steelman-Strecke selbst waren noch kleine Hürden aufgestellt. So musste man zwischendurch auch immer mal wieder kriechen oder über etwas rüber springen. So wurde der ganze Lauf wieder etwas erschwert. Kraft tanken konnte man nur, indem man ein Stück zu Fuß weiterging oder eine kurze Pause bei den großen Hindernissen einlegte. Glücklicherweise überstanden wir den Lauf mit nur ein paar kleinen blauen Flecken. Mein Lieblingshindernis, die 3YELLO WALLS, bestand aus aneinandergereihten Holzwänden, welche man durch einen Sprung vom Balancierbalken erreichte. Hier wurde anschließend gekrochen und geklettert.

Foto: Christopher Busch

Foto: Christopher Busch

Mein Steelman Fazit

Voller Überzeugung kann ich nun sagen, es war der HAMMER! Einfach ein super Erlebnis, der Spaßfaktor war ganz weit oben. Sehr positiv überrascht hat es mich, wie sich die Leute gegenseitig angefeuert und bei den Hindernissen geholfen haben.  Allen, die Lust auf mehr als lediglich laufen haben, kann ich nur raten, einmal an so einem Ereignis  teilzunehmen. Und da es ja nun in Hannover den Steelman gibt, bietet der sich ja an. Beim Steelman im November 2016 bin ich mit mehr Energie wieder dabei und knacke meine Bestzeit.

Über den Autor

Liridon Spaqi
Liridon Spaqi
Gestatten? Mein Name ist Don, ich bin 25 Jahre jung – und der Neue bei AhlersHeinel. Als Mediengestalter Digital und Print sind Bilder mein bevorzugter Lebensraum.

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