Tischtennis: Keule schwingen – und der Alltag läuft von alleine

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Tischtennis: Keule schwingen – und der Alltag läuft von alleine

Tischtennis beim FC Bennigsen

Dienstag, kurz vor sechs. Ich werde kribbelig. Und das liegt nicht daran, dass ich eventuell unterzuckert bin, weil ich zuletzt um zwölf leckere Tiefkühlnudeln aus unserer Mikrowelle kredenzt habe. Nein, es ist Vorfreude, denn Dienstag steht  Tischtennis auf dem Abendprogramm!

Und gleich geht es los. Also: Federmäppchen zu, Kuli weglegen, rein in die S-Bahn. Und auf heim! Nach meiner 17-jährigen Abstinenz habe ich im zarten Alter von 34 Jahren wieder angefangen, auf den kleinen Zelluloid-Ball zu dreschen. Zunächst in einer Hobbygruppe von Hannover 96, nun schlage ich für den ‚FC Bennigsen auf – ein sympathischer Haufen von tischtennis-begeisterten Verrückten, die selbst vor langer Anreise und kalter Halle nicht haltmachen – und sich manchmal erst nach Mitternacht auf den Heimweg machen. Die ‚Tischtennissparte des FC Bennigsen erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nah am Deister, erstreckt sich die Süllberghalle wie eine triumphierende Statue im Abendrot. Was für ein Anblick … 😉
Los geht’s

Also: Rein in die Sportklamotten. Der Boden der Umkleidekabine ist gepflastert mit Schuhen, Jeans und Pullis: Vor uns Erwachsenen haben die Kids zwei Stunden Intensiv-Training. Da hatten es die Jungspunde wohl ganz eilig. Aber wer kann es ihnen übel nehmen: Tischtennis macht einfach Laune, es ist eine reine Sucht! Technik, mentale Stärke, Athletik, Ballgefühl, Spielwitz: Es ist eine einzige Herausforderung. Kein Wunder, dass die richtig Guten bereits im Alter von 5 Jahren damit anfangen.

Umkleide Tischtennis
Tischtennis ist eine Reizüberflutung

Herausforderung ist ein gutes Schlüsselwort. Und wenn man wirklich mit sich zufrieden ist und seine ehrgeizigen Ziele erreicht hat: Das ist ein einziger Energie-Booster. Für die ganze Woche. Es hilft mir, mich immer wieder aufs neue zu motivieren, neue Ziele zu stecken, noch mehr an meiner Leistung zu feilen, neue Bewegungsabläufe einzustudieren. Und diesen Ehrgeiz lebe ich auch im Alltag, transportiere ich in meinen Job.
Und heute steht unser Spitzenspiel gegen einen direkten Konkurrenten an. Okay, wir haben einen gesicherten Mittelfeldplatz erreicht, aber trotz allem wollen wir angegrauten Herren den Dreikäsehochs von Hannover 96 zeigen, wo die Kerzen auf der Torte sind.

 

Über den Autor

Philip Bolognesi
Philip Bolognesi
Das passende Wort, Kommunikation, Web: Täglich füttere ich mich mit spannenden Herausforderungen in der Online-Welt. Seit Anfang des Jahres berate ich unsere Kunden zu allen Themen rund um Website, Marketing und Social Media. Außerhalb unserer schnieken Agentur schwinge ich den Tischtennis-Schläger beim FC Bennigsen und fahre mit meinem Bike durch den Deister.

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